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DIE PRAXIS AM SEE

Ein Lächeln mit blitzenden Drähten? Aber nicht doch. Von der guten, alten Zahnspange sei in der Kieferorthopädie heute kaum mehr als der Name geblieben, weiß Dr. Sebastian Ahsbahs. Er hat in Kiels Süden eine hochmoderne kieferorthopädische Praxis eröffnet. Und gibt dort Patienten neuen Biss für mehr Zahngesundheit.



Ganz gleich, ob mit klassischer Zahnspange, mit unauffällig transparenten Schienen oder sogar völlig unsichtbar: Stellungskorrekturen an den Zähnen sind heute auf vielfältige Weise möglich. Nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen, selbst bis ins hohe Alter hinein. Erste Adresse für Patienten solcher Behandlungen sind fachzahnärztliche Praxen für Kieferorthopädie (KFO). Neu in Kiel ist die „Kieferorthopädie am Schulensee“ des Fachzahnarztes für Kieferorthopädie Dr. Sebastian Ahsbahs. Hier kommen Patienten in den Genuss modernster Behandlungsmethoden. Und das mit Seeblick.

Erst im November hat Sebastian Ahsbahs die Praxis hier im Süden der Landeshaupt- stadt eröffnet. Die architektonisch modernen wie außergewöhnlichen Praxisräume waren ein Glücksgriff, denn sie wurden vorher schon gewerblich genutzt.

„Wir konnten den größten Teil des Grund- risses direkt übernehmen“, erzählt Ahsbahs.

Und dann ist da dieser Ausblick: Auf beiden Etagen der Praxis geben bodentiefe Panoramafenster den Blick frei über den Schulensee und das angrenzende Natur- schutzgebiet. Wer in den Beratungs- und Behandlungszimmern Platz nimmt, wähnt sich direkt am See, denn das Gebäude liegt unmittelbar an dessen Ufer. „Kaum ein Patient lässt diesen Blick unerwähnt und auch wir haben uns noch nicht daran satt gesehen“, erzählt der junge Kieferorthopäde lächelnd.

Nach dem Betreten der Praxis führt der Weg vorbei am Empfang ins Wartezimmer der Praxis. Hier sorgen die gemütliche Möblierung, behagliche Beleuchtung und freies Patienten-WLAN für Entspannung. In Verbindung mit der geradlinigen, gleichzeitig heimeligen Innenarchitektur haben die loftartigen Räume tatsächlich etwas

von Wohnzimmer an sich. „Alles beginnt mit der Beratung“, beschreibt Ahsbahs den typischen Ablauf des ersten Termins. Und diese könne, je nach Befund, schon mal et-

was länger dauern. „Wir bieten das gesamte Spektrum der modernen Kieferorthopädie. Und die Tatsache, dass heute nahezu alles möglich ist, macht eine ausführliche Beratung zu Beginn besonders wichtig“. Die ruhige Atmosphäre des Behandlungszimmers unterstützt den Entscheidungsprozess hierbei auf angenehme Weise.

Wir arbeiten mit innovativen Verfahren und modernen Materialien, die unauffällig und bequem zu tragen sind.

Meist gehe es darum, Fehlstellungen der Zähne und Kiefer zu korrigieren – wobei von der guten, alten Zahnspange kaum mehr als der Name geblieben ist. „Wir arbeiten heute mit innovativen Verfahren und modernen Materialien, die unauffällig und bequem zu tragen sind und in ihrer Anwendung sogar unsichtbar sein können“, klärt Sebastian Ahsbahs auf. Der Vorteil: „Sie bringen den Patienten nicht nur schneller, sondern auch komfortabler ans Ziel“. Es habe sich viel getan in den letzten Jahren:

„Bei einigen Behandlungen verzichten wir mittlerweile komplett auf die meist als unangenehm empfundenen Abdrücke und setzen stattdessen auf einen modernen Intraoralscanner – das ist eine kleine Hochleistungskamera, die einen präzisen, digitalen Abdruck der Zähne erstellt,“ erklärt Ahsbahs einen der vielen Vorteile moderner Arbeitsweisen. Und auch die Herstellung so mancher kieferorthopädischen Apparatur sei heute rein digital möglich: Statt auf einem klassischen Gipsmodell werden diese in praxiseigenen 3D-Druckern produziert. Speziell die sogenannten „Aligner“, transparente Schienen zur Behandlung von moderaten Zahnfehlstellungen, fertigt Ahsbahs komplett in der eigenen Praxis. „Hierfür fielen bislang traditionell hohe Fremdlaborkosten an, die wir auf diese Weise deutlich reduzieren können – was am Ende auch dem Patienten zugutekommt“, beschreibt Ahsbahs das Prinzip.


Nach einem Studium der Zahnheilkunde in Kiel war der Vater von drei Kindern zunächst mehrere Jahre lang an der Zahnklinik des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) tätig, zuletzt in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Es folgten die Fachzahnarztausbildung zum Kieferorthopäden am UKSH und im Anschluss daran die Ernennung zum Oberarzt. Neben der Tätig- keit in der Praxis ist der 37-Jährige hier bis heute in der Ausbildung von Zahnärzten und angehenden Kieferorthopäden engagiert.

„Nach erfolgreicher Behandlung verlässt ein junger Patient mit 28 kerzengeraden und kerngesunden Zähnen die Praxis – und dann gibt es heute keinen Grund mehr, warum er diese Zähne mit 60 nicht immer noch im Mund haben sollte“, ist Sebastian Ahsbahs überzeugt. Die Korrektur von Fehlstellungen im Kindes- und Jugendalter habe nämlich absolute Langzeitwirkung: „Wir stellen fest, dass Patienten höheren Alters ohne Fehlstellungen meist einen viel geringeren Zahnverschleiß aufweisen als Menschen mit Fehlbiss“. Und das habe positive Auswirkungen auf die Zahngesundheit insgesamt.

Aber was, wenn die Patienten schon älter und die Zähne nicht mehr tadellos sind? „Es gibt kaum etwas, was wir nicht machen“, verspricht Ahsbahs, „dazu zählen auch Fälle mit fehlenden Zähnen oder bereits vorhandenen Implantaten.“ Er kenne Patienten, verrät er, die sich in reiferem Alter mit so einer Behandlung einen lang gehegten Traum erfüllen wollten. Schließlich habe ein funktionell intaktes Gebiss auch im höheren Alter noch erheblichen Einfluss auf das tägliche Wohlbefinden. Eine für viele Patienten wichtige Frage bleibt indes: Wie verhält es sich mit den Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung? „Die Behandlungskosten sind so vielfältig und unterschiedlich, wie es die Patienten sind“, weiß Ahsbahs.

„Egal, ob gesetzlich oder privat versichert: In vielen Fällen werden die Kosten für Kieferorthopädie übernommen oder zumindest bezuschusst“. Am leichtesten lasse sich diese sehr individuelle Frage in einem unverbindlichen Beratungsgespräch klären. „Selbst, wenn die Versicherung gar nichts übernimmt, haben wir bislang noch immer einen Weg gefunden.“


KIEFERORTHOPÄDIE am SCHULENSEE Dr. Sebastian Ahsbahs • Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Hamburger Chaussee 345 • 24113 Kiel Tel. 0431-12808363 • www.kfo-schulensee.de


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