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Einsame Streiter

Corona und Männergesundheit

Die Corona-Krise hat unser Leben verändert. Unser Alltag sieht anders aus und auch wir sehen mit Maske anders aus als sonst. In unserem Apothekenalltag sind Corona, die Sorge und Fürsorge um Ihre Gesundheit, jeden Tag vorangiges Thema.


Ängste

Derzeit können wir vieles nicht kontrollieren: Die Möglichkeit, unsere Lieben, Verwandte und Freunde zu treffen wie früher oder Reisepläne schmieden. Inzwischen sind wir nicht mehr so „eingesperrt“ wie noch im März und April, und wir haben uns an viele Einschränkungen (wenn auch widerwillig) gewöhnt.

Trotz der erzwungenen Entschleunigung ist die Coronasituation Stress, der den Blutdruck in die Höhe treibt und das Herz belastet, der auf den Rücken schlägt, weil wir ihn mit uns herumtragen.


Männer weinen heimlich, Männer stehen ständig unter Strom

Überhaupt ist unsere typisch männliche Lebensweise nicht immer förderlich. Wir neigen zu Dauerstress, den wir in uns hineinfressen. Unser Herz und unsere Gefäße sind anfällig. Wir bekommen mehr Schlaganfälle und Infarkte und sind eher übergewichtig als Frauen! Spätestens, wenn innere Unruhe, Nervosität und Schlafstörungen dazukommen, die für Körper und Seele schwer belastend sind, wird es Zeit, für sich selbst zu sorgen. Auch wenn Sie jetzt viel lieber Bewebung meiden, die Couch, ein Bier und deftiges Essen vorziehen, bleiben Sie jetzt nicht Zuhause.

Sich aufzuraffen und aktiv zu werden ist Ihr Job, dabei wir stehen Ihnen unterstützend zur Seite.

Wir empfehlen gern wirksame Heilpflanzen, die über jeweils unterschiedliche Wege im Zusammenspiel der Körperchemie zu einem Gleichgewicht führen und dabei auch merkbar den Stress senkt. Hilft Ihnen ein regelmäßiges Ritual mit nervenberuhigenden Arzneitees? Oder haben Sie bei Angstphasen, längerer Schlaflosigkeit, Nervosität oder Niedergeschlagenheit bereits Erfahrungen mit pflanzlichen Medikamenten gemacht? Wir beraten Sie gern.


Distanz und Nähe – wie wir uns die Nähe schön machen.

Das Verhältnis von Abstand und Nähe zwischen uns allen ist inzwischen auch völlig anders als zu Beginn des Jahres: Homeoffice oder Kurzarbeit führen oft dazu, dass man plötzlich mehr Zeit mit den eigenen Gefühlen und Ängsten, also mit sich selbst, und auch mit der Partnerin oder dem Partner verbringt. Mehr Nähe und weniger Distanz, weniger Freizeitmöglichkeiten kann zu Problemen in der Beziehung führen. Man ist schlicht gestresst von der ständigen Nähe.

Wenn es dann im Bett nicht so klappt, wie man(n) will, sind viele Männer so angespannt, dass die Erektion nicht bleibt, oder, salopp gesagt, der Larry hängt wie eine ungegossene Zimmerpflanze. Typisch für Männer: man(n) zieht sich in seinem Leidensdruck zurück und hüllt sich in Schweigen. Egal, wie peinlich und unangenehm das im ersten Moment scheint – Erektionsprobleme werden oft zum Teufelskreis. Bevor man(n) also eingeht wie ein ungeliebte Yuccapalme, hilft ein Gespräch in der Beziehung, mit dem Arzt, mit uns oder mit Beratungsstellen wie profamilia.


Die Wünschelrute des Herzens

Der Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und Erektionsproblemen: Rauchen, zu fette Ernährung, Stress, Bewegungsmangel, die Gene, Stress – das Alles führt zur Gefäßverengung und hat einen nachteiligen Einfluss auf unsere Durchblutung. Um Um unseren Mann zu stehen, brauchen wir eine gute Durchblutung. Daher bilden unsere Blutgefäße Stickstoffmonoxid NO, denn es erweitert die Blutgefäße. NO bilden wir mittels eines Enzyms aus der Amino- säure Arginin. Wie kann man die Durchblutung – beispielsweise im Schritt – begünstigen? Manche Pflanzen wie Ginseng und Damiana erhöhen bei längerer Einnahme auch den NO-Spiegel. Die so bessere Durchblutung im Genitalbereich macht sich dann im Intimleben bemerkbar... Sprechen Sie bei andauernden Erektionsproblemen mit Ihrem Arzt, um sicherzugehen, dass Sie nicht von bedrohlichen Herzerkrankungen betroffen sind oder früh genug eingreifen. Denn jetzt wird es Zeit, für sich selbst zu sorgen. Achtung: andere Pflanzen, die als Aphrodisiaka bekannt sind wie Sellerie oder Liebstöckel, sind mit Vorsicht zu genießen – eine nachweislich wirksame Menge wirkt so stark, dass ebenfalls die Niere geschädigt werden kann.


Rund um die Erektion

Manche Männer sind von der Sorge, ob sie eine „richtige“ Erektion bekommen und aufrechterhalten können, geradezu beherrscht. Sie sind dann so angespannt, dass ihr Glied entweder nicht steif wird oder die Erektion nicht erhalten bleibt. So entsteht ein Teufels- kreis von Versagensangst und daraus resultierendem tatsächlichen Versagen. Hier hilft am besten das Gespräch – innerhalb der Beziehung, aber auch mit den Fachleuten einer Beratungsstelle, zum Beispiel der pro familia.


Erektile Dysfunktion (ED)

Erektile Dysfunktion bedeutet die mangelnde – in seltenen Fällen vollständig fehlende – Fähigkeit, eine Erektion (Gliedsteife) zu erreichen oder sie ausreichend lange aufrechtzuerhalten. Dabei können körperliche und seelische Faktoren eine Rolle spielen. Manchmal sind umfangreiche Untersuchungen notwendig, um die jeweiligen Ursachen zu finden und richtig zu behandeln.


PADAM

Männer produzieren mit ungefähr 30 Jahren ein Maximum des Geschlechtshormons

Testosteron. Nach dem 60. Lebensjahr erreichen sie nur noch etwa ein Drittel dieses Wertes. Das nennt sich Partielles Androgen-Defizit des alternden Mannes – PADAM. Männer reagieren dann auf sexuelle Erregung nicht mehr so rasch mit einer Erektion. Die ist dann oft weniger haltbar und nicht mehr so hart wie früher. Der „Lusttropfen“ kann ausbleiben (Ersatz: Gleitmittel). Für einen Orgasmus, der weniger intensiv sein kann, ist mehr Stimulation erforderlich. Die Spermamenge beim Erguss nimmt ab. Nach einem Erguss dauert es länger, bis wieder eine Erektion möglich ist. Quelle: profamilia

Ich gebe Ihnen ein Zitat mit auf den Weg von Johann Wolfgang von Goethe:

„Man kann nicht immer ein Held sein, aber man kann immer ein Mann sein.“

Sorgen Sie für sich!


Nautilus Apotheke Volker Jüngerich e.K. Holstenstraße 2 – 12 • 24103 Kiel Tel. 0431 – 90667141 • www.nautilusapotheke.de


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