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Hose und Herz

Was Herz, Potenz und Testosteron miteinander zu tun haben


Der Penis ist die Wünschelrute des

Herzens, sagt die Kardiologie. Wenn wiederkehrende oder andauernde Potenzprobleme auftreten, können die Ursache Durchblutungs-störungen sein, die dann auch andere Regionen betreffen. Ein Penis mit wiederkehrenden Erektionsstörungen ist wie ein Seismograph für Herz- und Gefäßerkrankungen. Bei einem erotischen Reiz wird der Schwellkörper mit Blut geflutet. Auf dieser Datenautobahn zwischen Hirn und Hose können Stress und Sorgen ablenken. Auch die Angst, im Bett zu versagen, stört dabei, „seinen Mann zu stehen“. Von dieser Problematik sind viele Männer betroffen, und dennoch spricht mann nicht gern darüber. Lassen Sie bei häufigen Problemen bei Ihrem Arzt abklären, ob Herz-Kreislauf-Erkrankungen dahinterstecken. Heute leben von Herz-Kreislauf-Problemen Betroffene (Bluthochdruck oder Arteriosklerose) bis ins hohe Alter ohne große Einschränkungen, weil der aktuelle, medizinische Behandlungsleitfaden das Herz schützt und eine gute Lebensqualität mit sich bringt. Je nach Erkrankungsart und -schwere kommen verschiedene Medikamente zum Einsatz und wir sind Ihr Ansprechpartner für Wechsel- und Nebenwirkungen.

Ein weiterer Faktor für Potenzprobleme ist ein zu niedriger Testosteronspiegel. Schwere oder chronische Erkrankungen, starkes Übergewicht aber unter Umständen auch zu viel Sport, senken das Testosteron im Blut ab. Auch Diäten und starker Alkoholkonsum verringern das männliche Geschlechtshormon. So kann man auch über die Lebensgewohnheiten einem sinkenden Testosteronspiegels entgegenwirken, vor allem mit Normalgewicht und gesunder Ernährung, Bewegung sowie einem maßvollen Umgang mit Alkohol. Krankheitswertiger Testosteronmangel hat typische Anzeichen: depressive Verstimmung, nachlassende sexuelle Lust, Müdigkeit, allgemeine körperliche Abgeschlagenheit, trockene Haut und schleichende Knochenerweichung. Die Muskelmasse des Körpers nimmt zugunsten des Körperfettes ab.

Die Fettverteilung wird „weiblicher“, die Fettpolster an

den Oberschenkel werden dicker, manchmal kommt es auch zu einer Vergrößerung der Brüste. Die Körperbehaarung wird spärlicher. Vielen Männern ist bewusst, dass das Ändern schlechter Alltagsgewohnheiten die Probleme lindert: gesundes Leben ohne Rauchen, ohne Alkohol, mit gesunder Ernährung und wenig Fleisch sowie regelmäßiger Bewegung. Das ist allgemeinhin bekannt, doch seine Lebensgewohnheiten zu ändern ist sehr schwierig, erst recht, wenn Mann sich bevormundet fühlt. Moderne Technik macht es uns leichter – Smartwatches und Tracking-Apps helfen, Bewegungsziele zu erreichen und bilden Körperfunktionen ab.

Wenn bei Ihnen alles in Ordnung und gut eingestellt ist, aber dennoch im Bett zu oft Flaute herrscht, kann Mann den Druck im Kopf entlasten, indem man dem Körper hilft. Die Bandbreite von pflanzlichen Medikamenten bis zu verschreibungspflichtigen Potenzmitteln ist so groß, dass wir Ihnen helfen, das Richtige zu finden für ein erfülltes und unbeschwertes Miteinander im Liebesleben


Harndrang, Prostata und Herzmedikamente Der häufigste Grund für Probleme beim Wasserlassen ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata, was zur Überlaufblase („Tröpfeln“) und zur Drang-Inkontinenz führen kann. Je nach Ursache kann eine Inkontinenz mit Medikamenten, Beckenbodentraining oder Operationen behandelt werden. Da manche Blutdrucksenker entwässernd wirken, können diese als Nebenwirkung den Harndrang erhöhen. In seltenen Fällen können auch Entzündungen, neurologische Erkrankungen oder Blasenkrebs zu Inkontinenzstörungen führen. Eine vergrößerte Prostata kann auch eine unan- genehme Harnwegsinfektion verursachen, bei der Bakterien eine Entzündung in den ableitenden Harnwegen auslösen. Typische Zeichen für eine Harnwegsinfektion sind ein brennendes Gefühl beim Wasserlassen und gelblicher Ausfluss aus der Harnröhre. Bei diesen Symptomen muss behandelt werden, und bei entsprechender Therapie heilt eine Harnwegsinfektion in der Regel innerhalb weniger Tage ab. Scheuen Sie sich nicht, Ihre Beschwerden bei uns anzusprechen. Wir überlegen mit Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt, wann der Weg zum Arzt unerlässlich ist und was aus der Apotheke Ihnen hilft. Bleiben Sie gesund! Ihre Volker und Christiane Jüngerich


So erreichen Sie uns:

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Tel. 0431 – 90667141 www.nautilusapotheke.de

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