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Licht auf den Punkt gebracht

„Für jede räumliche Situation und Anforderung die perfekte Lösung bieten“ – das ist es, was das Familienunternehmen Licht.Norkeweit in Molfsee antreibt. Und dies gilt sowohl für den großen Bereich der Elektrotechnik als auch für die Lichtplanung und Installation.


Foto: Pepe Lange


Wer schon einmal eine Lampe gekauft hat und dann von der Wirkung des Lichts am vorgesehenen Platz enttäuscht wurde, kennt das Problem: Licht ist nicht gleich Leuchte. Mit einer Lichtberatung vor Ort und einer Lichtplanung, die auf die individuellen Anforderungen von Kunden und Objekt eingeht, kann Licht mehr. Denn Licht ist ein wichtiges Element in unserem Leben. Wenn es um Beleuchtungstechnik geht, müssen viele Kriterien gleichzeitig erfüllt werden: Die Beleuchtung soll zugleich zweckmäßig, ästhetisch und energieeffizient sein. Licht sorgt – neben seinen funktionalen Aufgaben in den Abendstunden – auch für eine entspannte oder spannende Atmosphäre. Expertise, Kreativität und Know-how, in mittlerweile 28 Jahren mit jeder Menge Leidenschaft erarbeitet, das sind Attribute, die definitiv auf die Unternehmensgründer Michael und Sigrid Norkeweit zutreffen. Was in einem Keller mit einem Auszubildenden begann, hat sich heute zu einem nicht nur in Kiel bekannten und angesehenen Unternehmen entwickelt. Der Start in die Selbstständigkeit, damals noch als reiner Licht- und Elektroinstallateur, wurde, wie es sich für ein Familienunternehmen gehört, mit viel Herz angegangen: nicht nur für die Tätigkeit, sondern insbesondere für die Mitarbeiter. Es wurde einem jungen Polen mit Hauptschulabschluss die Chance gegeben, sich zu beweisen. Der dankte es den Norkeweits mit einem sehr außergewöhnlichen Arbeitseifer. „Wir bekamen eines Tages einen Anruf von der Berufsschule, ob wir unseren Auszubildenden lieber auf der Baustelle arbeiten lassen würden, als ihn in die Berufsschule zu schicken. Letztendlich holte er seinen Realschulabschluss nach, erhielt seinen Gesellenbrief und blieb dem Unternehmen viele Jahre treu“, erinnert sich Sigrid Norkeweit mit einem Lächeln an die doch bewegte Anfangszeit. „Wir merkten schnell, dass uns der Bereich der Licht- und Elektroinstallation zu wenig war. Wir wollten unsere Liebe zum Licht ausleben und erweiterten unser Tätigkeitsfeld um die Leuchten und die Lichtplanung“, so Michael Norkeweit.

Gemütlichkeit, Design und Funktionalität dürfen sich beim Lichtdesign und einer Lichtplanung nicht ausschließen. Vielmehr ist es so, dass genau diese Punkte Hand in Hand gehen müssen, um dem Raum und dessen Architektur einen Charakter zu verleihen. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Wohnung oder der Garten stimmungsvoll beleuchtet werden sollen, ob ein Restaurant in gediegenes Licht getaucht wird, um den Gästen einen entspannten Aufenthalt zu ermöglichen, eine Kirche über die reine Illuminierung hinaus mittels Licht Informationen transportieren soll oder in einem Ladengeschäft eine effektvolle und gezielte Beleuchtung zur Umsatzförderung und einer gesteigerten Außenwahrnehmung installiert wird.

Das Team von Licht.Norkeweit hat in den bisherigen 28 Unternehmensjahren in zahlreichen Projekten, von Schulen bis zum Einfamilienhaus, sein Können unter Beweis gestellt. Seit 2017 führt Sohn Björn Norkeweit die Geschicke des Familienbetriebs. Michael und Sigrid sind aber weiterhin für die Firma tätig und bringen täglich ihren im Laufe der Jahre gesammelten Erfahrungsschatz ein. Björn Norkeweit ist Meister im Elektrotechnikerhandwerk sowie Betriebswirt (HWK) und hat im vergangenen Jahr sein Masterdiplom Lichtplanung (LPA) abgeschlossen. Dieses qualifiziert ihn als Fachmann für anspruchsvolle Licht-Projekte und in Sachen Lichtplanung und Lichtdesign. Björn bleibt dem Firmencredo treu und legt sehr viel Wert auf gute Beratung und Betreuung der Kunden vor, während und nach der Bauphase. „Das ist unsere große Stärke. Da bei uns das Zusammenspiel von Beratung, Planung, Lieferung und Installation reibungslos funktioniert, können wir unseren Kunden ein Rundumpaket liefern, das alle Seiten zufrieden stellt. Natürlich in erster Linie den Kunden, aber auch unseren Anspruch stets beste Arbeit zu leisten“, erklärt Björn Norkeweit das Fundament des Erfolgs. „Diese Leidenschaft und dieser Ehrgeiz werden von allen Mitarbeitern wirklich gelebt. Ein Bestreben, das 2013 mit dem Elmar, dem Markenpreis der Elektrobranche, honoriert wurde. Außerdem zählt Licht.Norkeweit laut Magazin AW Architektur & Wohnen in diesem Jahr zu den 50 besten Lichtberatern und Leuchtenfachgeschäften in Deutschland. Auch wenn wir uns an unserem eigenen Anspruch messen, sind solche Auszeichnungen natürlich eine schöne Bestätigung unseres Schaffens“, erläutert Björn diesen inneren Antrieb weiter, den man wohl akzeptieren und annehmen muss, wenn man erfolgreich sein möchte. „Ich habe früh erkannt, wie viel Zeit und Arbeit meine Eltern in den Betrieb stecken. Das schreckte mich zu Beginn ab, das Familienunternehmen fortzuführen. Doch über die Jahre entfachte auch meine Leidenschaft zum Licht und ich entdeckte das Gefühl für schöne Gestaltung im Kontext zum Licht. Was eigentlich komisch ist, wollte ich doch immer Zimmermann werden und mit Holz arbeiten“, erinnert sich Björn lächelnd, der das Werk seiner Eltern fortführt und damit auch die renommierte Lichtgalerie mit Leuchten von über 200 erstklassigen Herstellern. Dennoch ist es Familie Norkeweit wichtig herstellerunabhängig zu agieren. Denn nur ohne Einschränkungen kann das für den Kunden perfekte Licht geplant, installiert und montiert werden.

Dennoch muss und soll im Folgenden auf einige ganz besondere Leuchtenhersteller eigegangen werden:


Axel Meise - "Lichtqualität ist Lebensqualität"

Axel Meise hat sich schon immer für gutes Licht begeistert. Als Maschinenbaustudent in den Achtzigern, baute er emsig an Prototypen und entwarf seine ersten Leuchten. Rund 30 Jahre später trifft man auf sein Unternehmen Occhio und die Leuchten von Axel Meise überall auf der Welt. Denn Axel Meise bietet mit seinen Leuchten ein durchgängiges Portfolio, mit denen man Gebäude vollständig ausstatten kann. Es sind die ganzheitlichen Lösungen – die optimale Kombination aus Design, Innovation und höchster Lichtqualität – mit denen Axel Meise bei Privatkunden, Lichtplanern und Architekten gleichermaßen punktet.

Jenseits der eigenen Leuchten insbesondere seinem „ersten“ Kind, der Occhio, hat Axel Meise eine Lieblingsleuchte. Es ist die „EB27“ von Tecnolumen, ein ­Entwurf aus dem Jahre 1927.

In Kiel Molfsee ist Occhio bereits vor Jahren mit einem Shop eingezogen. Gerade wurde er neu konzipiert und mit den innovativsten Techniken und Leuchten von Axel Meise ausgestattet. Entstanden ist ein futuristischer und zugleich behaglicher Raum Shop in Shop bei LICHT.NORKEWEIT. In Szene gesetzt wurden die Leuchten und Strahler von Björn und MIchael Norkeweit, mit dem Wissen zweier Elektrikermeister und der gemeinsamen Liebe zum Licht.

www.occhio.de



Cattelani & Smith

Die Leuchten von Cattelani & Smith bestechen durch ihre Simplizität. Nahezu jedes Modell mutet an, als könne man es nachbauen. Es ist das Handwerk, das in jeder Leuchte steckt, denn jede Leuchte aus der Manufaktur in Bergamo wird in echter Handarbeit gefertigt. Dabei finden Materialien wie Metalldrähte, Metallschalen mit Blattgold oder Silber belegt, Glas in Form von Linsen und Papier in verfremdeten Formen ihren Einsatz. Die Leuchten von Cattelani und Smith geben nicht nur Licht, sie sind vielmehr einzigartige Objekte, die Licht spenden.

www.cattelanismith.com


Karman

Die Leuchten des noch jungen italienischen Unternehmens Karman erzählen Geschichten. Karman definiert die Vorstellung von Schönheit neu und führt mit jedem seiner Leuchten-Modelle in eine eigene erdachte Welt – sehr künstlerisch und nicht selten sehr provokant. Es gibt Geschichten über die amerikanische Historie, in der die Prohibition und Bandenkriege vorherrschen. Dafür stehen die Modell aus der Serie Gangster. Andere lassen uns zu den Wurzeln unserer Kindheit und in das Leben unserer Großeltern eintauchen. Am Ende dieses historischen Pfades finden wir etwas Märchenhaftes – nämlich die Leuchtenmodelle „Cera una Volta“ – „Es war einmal“. www.karmanitalia.it


Baltensweiler

Seit über 60 Jahren entwickelt und produziert das Schweizer Familienunternehmen BALTENSWEILER Leuchten für den Wohn- und Bürobereich. Von der ersten Idee zum Design und zur Entwicklung, weiter in die Produktion und Fertigung bis hin zum Vertrieb der eigenen Kollektion – alles findet unter dem Dach der Leuchtenmanufaktur statt. www.baltensweiler.ch


Foscarini

„Foscarini entwirft, entwickelt und fertigt dekorative Leuchten, die bei Tag und Nacht gleichermaßen begeistern. Eingeschaltet verführen sie, ausgeschaltet überraschen sie. Mit ihren Designerleuchten werden „Lebens“räumen so neue ästhetische und emotionale Qualität verliehen.“ So lautet das Credo des italienischen Leuchtenherstellers. Ein guter Beweis dafür ist auch die Neuauflage der Bogenleuche Twiggy, die jetzt in einer Bicolor-Collection neu aufgelegt wurde.

Die Unabhängigkeit von fremdbestimmten Produktionsvorgaben ermöglichte Foscarini von Beginn an maximale kreative Freiheit. Seit 35 Jahren arbeitet das Unternehmen mit verschiedensten international anerkannten Designern und den besten lokalen Handwerksbetrieben zusammen. Das Ergebnis ist eine beeindruckende Reihe an kultigen Leuchten, die – gleich ob im privaten oder öffentlichen Bereich – stets mit ihrer Umgebung und dem Betrachter im Dialog stehen.

www.foscarini.com


Ingo Maurer

Ingo Maurer wuchs mit seinen vier Geschwistern auf der Insel Reichenau im Bodensee auf. Er absolvierte zunächst eine Schriftsetzerlehre in Konstanz. Anschließend wechselte er zum Grafikdesign und studierte von 1954 bis 1958 in München Gebrauchsgrafik. 1960 wanderte er in die USA aus, wo er als Grafikdesigner in New York und San Francisco bis 1963 arbeitete. 1966 gründete er als Autodidakt im Bereich Industriedesign unter dem Namen Design M eine Firma, in der er eigene Entwürfe für Leuchten zur Produktreife entwickelte, produzierte und vertrieb. Einer seiner ersten Entwürfe, „Bulb“ (1966) wurde bereits 1969 in die Design Collection Museum of Modern Art aufgenommen. Seit den frühen 1980er Jahren arbeitet Meurer mit einem Team von Designern/Entwicklern, die ihm bei der Umsetzung seiner Ideen unterstützen. Auf den großen Messen der Einrichtungsbranche in Frankfurt, Köln und Mailand wird er regelmäßig zum Gesprächsthema, denn seit den 1970er Jahren fällt er stets durch seine ungewöhnlichen Präsentationen auf. 1999 eröffnete er einen eigenen Showroom in New York, 2009 einen zweiten, größeren Showroom in München, der auch für Ausstellungen genutzt wird.


Louis Paulsen

Das skandinavische Unternehmen Louis Poulsen hat sich selbst dazu verpflichtet, Designs zu entwerfen, die dem Licht eine Form verleihen. In enger Zusammenarbeit mit Designern, Architekten und weiteren talentierten Partnern zählt auch diese Marke zu einem der wichtigsten Anbieter für architektonische und dekorative Beleuchtungslösungen und hat sich auf dem Weltmarkt etabliert. Viele dieser Leuchten zählen auch heute schon zu Leuchten-Klassikern, wie zum Beispiel die „ARTICHOKE“. www.louispoulsen.com


Tobias Grau

Seit über 30 Jahren entwickelt das Hamburger Unternehmen unter dem Namen seines Gründers „Tobias Grau“ zukunftsweisende Leuchten-Technologien in eleganten, skulpturalen und minimalistischen Designs, um die Ästhetik und das Gefühl von Wohn-, Büro- und Architekturbeleuchtung immer wieder aufs Neue zu definieren. Auch sind viele seiner Leuchten heute schon zu Stil-Ikonen avanciert. Eine der bekanntesten ist die OH China. Mit seinem zerbrechlichen organischen Werkstoff, dem Porzellan, mutet sie an, wie ein zartes transparentes Ei. Dank zweier Leuchtmittel strahlt sie mit sanftem Schein von innen nach außen. Gleichzeitig lenkt das zweite nach unten ausgerichtete Leuchtmittel das Licht gerne auf einen schön gedeckten Tisch. In Reihe von 3 bis 5 Leuchten scheinen die graziösen Licht-Körper im Raum zu schweben. www.tobiasgrau.com


Nimbus

Das Unternehmen Nimbus Group ist anders als andere Unternehmen – seit mehr als 25 Jahren. Man erkennt das Anders-Sein an vielen Details. Zum Beispiel an der Firmenkantine, in der sich jeden Morgen alle 160 Mitarbeiter zum gemeinsamen Frühstück treffen. Der Lagerarbeiter neben dem Controller – der Designer neben dem Lichtplaner – Verpacker neben Innenarchitekten. An irgendeinem der gedeckten Tische nimmt auch der Firmenchef Platz, der für Kaffee und Tee, Brot und Butter, Schokoaufstrich und Marmelade aufkommt. Gefrühstückt wird vor einem programmatischen Zitat an der Kantinen-Stirnwand: „ICH SUCHE NICHT – ICH FINDE. Suchen, das ist (das) Ausgehen von alten Beständen und ein Finden Wollen von bereits Bekanntem im Neuen. Finden – das ist das völlig Neue...“


Kabellose Leuchten: Die neue Mobilität in LED-Technik

„Die Zukunft ist kabellos!“ Nach diesem Credo entwickelt Nimbus seit Jahren akkubetriebene Leuchten, die Nutzern eine nie dagewesene Freiheit schenken.

„In wenigen Jahren werden Akkuleuchten so selbstverständlich sein wie heute Smartphones, Laptops und Tablets“, ist sich Nimbus-Gründer Dietrich F. Brennenstuhl sicher. Als einziger in der Branche hat das Stuttgarter Unternehmen bereits mehrere Serien leistungsstarker, kabelloser Leuchten entwickelt. Sein Statement: „Die Zukunft ist kabellos!“ Die Idee der kabellosen, mobilen Leuchte trieb Dietrich F. Brennenstuhl schon seit Jahren um. Zum Beispiel immer dann, wenn er an Sommerabenden Licht auf seiner Terrasse benötigte. Oder wenn er im Wohnzimmer die Stehlampe dort in Position brachte, wo er sie gerade haben wollte – und aufpassen musste, nicht über das Kabel zu stolpern. Um dieses Problem zu lösen bedurfte es eines Baumhauses. Dietrich F. Brennenstuhl baute es mit seinen Kindern und mithilfe geliehener, batteriebetriebener Elektrowerkzeuge eines Freundes. Als das Baumhaus stand, war die Idee von akkubetriebenem Licht in dem Vollbluthandwerker gereift.

Der Schritt zu akkubetriebenen Leuchten war überfällig, denn Haustelefone, die am Kabel hängen sind heute wahrhaft eine Seltenheit. Mobiltelefone begleiten ihre Besitzer rund um die Uhr. Elektroautos zu „betanken“ wird in ein paar Jahren so selbstverständlich sein wie heute das Handy-Laden. Die neue Mobilität, die mit den kabellosen Leuchten der Nimbus Group einhergeht, ist dank der eingebauten Hochleistungsakkus möglich: Sie müssen nur etwa alle 100 Stunden zum Aufladen an die Steckdose.

Derlei Mehrwerte bietet zum Beispiel auch die Winglet CL – eine flächige Wandleuchte mit einem überraschenden Knick wie ein einladender Wink mit der Hand. Wie alle Nimbus-Leuchten spendet sie stromsparend Licht in LED-Technik und lässt zu Mehreren im tief gedimmten Zustand beispielsweise einen Treppenaufgang erscheinen, als stünden Teelichter auf den Stufen. Installiert sind sie innerhalb weniger Minuten dank eines Magneten an einer metallenen Fläche – oder auch selbstklebend, selten geschraubt. Und nie sind offen liegende Leitungen oder Kabelauslässe an Decken und Wänden nötig.

www.nimbus-lightning.com


LICHT.NORKEWEIT • Hamburger Landstraße 6 24113 Kiel/Molfsee www.lichtgalerie-mn.de


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